PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE

-Verhaltenstherapie-

Störungen - meine Arbeitsschwerpunkte

Die Diagnoseziffern in den Klammern hinter den Störungen entstammen der “Internationalen Klassifikation psychischer Störungen”, ICD-10 Kapitel V (F).

Depressionen (F32 bis F34)
Betroffene leiden unter einer gedrückten Stimmung, haben wenig Antrieb, erledigen oft nur noch das Nötigste, haben am Alltag kaum noch Freude oder Interesse, ziehen sich oft (auch sozial) zurück, leiden unter Schlafschwierigkeiten. Hinzu können negatives Denken, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle kommen.

Angsterkrankungen und Phobien (F40 und F41)
Betroffene entwickeln hierbei in  alltäglichen Situationen ( Autofahren,  Fahrstuhl, Flugzeug, geschlossene Räume, weite Plätze, Höhen) intensive Ängste, die von starken körperlichen Beschwerden wie Atemnot, Schwindel, Herzrasen, Schwitzen, Angst vor Kontrollverlust begleitet sind (Panikattacken).Eine Phobie bedeutet, dass sie mit der Zeit beginnen, derartige Situationen entweder zu vermeiden oder sich “durchzuquälen”.Bei sozialen Ängsten spüren Betroffene Anspannung,  Unruhe und Körpersymptome wie Erröten, wenn sie in Gesellschaft anderer sind und von anderen beobachtet werden. Sie beginnen, derartige Situationen zu vermeiden, so dass sie immer schwerer am täglichen sozialen Leben teilnehmen können.

Zwangsstörungen (F42)
Zwangshandlungen: Betroffene haben den inneren Drang bzw. Impuls,  bestimmte Dinge immer wieder tun zu müssen (ausgiebiges Kontrollieren, stundenlanges Waschen und Putzen, Ordnen von Gegenständen).Zwangsgedanken: Betroffene müssen immer wieder an bestimmte Dinge denken, die sie als unangenehm erleben und die Gefühle von Angst, Schuld und Unruhe auslösen, und sie können sich diesem inneren Drang auf Dauer nicht entziehen.Zu den Zwangsstörungen gehört auch der Sammelzwang (Dinge sammeln und horten, “Messie”).Weitere Informationen zum Thema Zwang und Zwangserkrankungen erhalten Sie bei der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen (DGZ) auf deren Website “www.zwaenge.de”.

Essstörungen (F50)
Für Betroffene ist der tägliche Umgang mit dem Essen ein großes Problem. Für einige wird das Essen zur quälenden Sucht: Sie nehmen unkontrolliert große Mengen an kalorienreicher Nahrung zu sich (Binge-Eating-Störung) und manche erbrechen sich anschließend (Bulimie). Für  andere wird das Hungern zu einer unkontrollierbaren Notwendigkeit (Anorexie), und es kann neben psychischen und sozialen Problemen auch zu schweren körperlichen Folgeschäden kommen.

Nichtorganische Schlafstörungen (F51)
Betroffene leiden unter einer ungenügenden Dauer oder Qualität ihres Schlafes über einen längeren Zeitraum mit Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen  und morgendlichem Früherwachen. Sehr häufig ist auch eine Kombination dieser Beschwerden. Eine Insomnie entwickelt sich oft in zeitlichen Zusammenhang mit starken Belastungen; sie kann zu einer erhöhten Angst vor Schlaflosigkeit und zu einer ständigen Beschäftigung mit ihren Konsequenzen kommen. Um sich weiter zu informieren, empfehle ich die Website “www.schlafgestoert.de

Psychosomatische Störungen
Betroffene leiden unter körperlichen Beschwerden, für die es keine eindeutige organische Ursache gibt bzw. geben kann (z.B. Spannungskopfschmerzen, Bluthochdruck, “Reizdarm”). Vor Beginn einer Verhaltenstherapie muss eine organische Abklärung durch einen Facharzt erfolgen!